Warum eigentlich ...

... gibt es verschiedene Klebstoffe?

Foto: Masterfile

Ob eine Stelle wirklich hält, das hängt vom Klebstoff und den jeweiligen Materialien ab. Wie man es richtig macht, weiß Gerald Claus, Anwendungsberater bei der Firma Uhu in Bühl.

Für offenporige Materialien wie Holz, Pappe und Leder eignen sich Nassklebstoffe: „Sie werden nur auf ein Teil aufgetragen und sofort auf das zweite geklebt“, erklärt der Experte. „Die Festigkeit tritt erst ein, wenn die Lösungsmittel verdunstet sind!“ Deshalb muss man die Teile auch fixieren, bis der Kleber getrocknet ist.

Soll die Stelle elastisch bleiben, wie etwa bei Schuhsohlen, empfiehlt Claus einen Kontaktkleber: Auf beide Teile auftragen, trocknen lassen und dann fest zusammenpressen.

Schwierig wird es bei Metall, Glas, Porzellan, Stein und vielen Kunststoffen. Denn die Klebestellen müssen später besonders belastbar sein. Meist verhindern geschlossene Oberflächen aber das Austrocknen des Klebstoffs. Hier helfen sogenannte Reaktionskleber. Claus: „Sie härten durch eine chemische Reaktion aus.“


Artikelfunktionen


Diese Beiträge könnten Sie auch interessieren:

'' Zum Anfang