Gas-Portionen für Ballons

Da fliegen sie! Bunte Luftballons sind ein beliebtes ­Accessoire bei Gartenpartys und Hochzeitsfeiern. Dank des Edelgases Helium schweben sie gen Himmel. „Helium ist viel leichter als Luft, deshalb steigen die Ballons von alleine auf“, erklärt Jan Sönnichsen, Inhaber von Dauner Burgbrunnen in der Vulkaneifel. Das Unternehmen füllt in Daun unter anderem Helium-Gasgemische in Flaschen ab.
„Man sollte die Luftballons aber nicht bis zum Anschlag aufblasen“, rät Sönnichsen. Prall gefüllt steigen sie zwar sehr hoch auf, platzen dann aber relativ schnell. Der Grund: Mit der Höhe sinkt der Luftdruck rasch. Das bewirkt, dass das Helium sich weiter ausdehnt.
Für Mensch und Natur sind die Gasgemische unbedenklich, sie sind weder brennbar noch explosiv. Nur in Räumen ist Vorsicht geboten: Helium verdrängt Sauerstoff.
Dauner Burgbrunnen wird von Sönnichsen in der vierten Generation geleitet. Das Kerngeschäft ist die Herstellung von Kohlensäure, zum Beispiel für den Getränkehandel. Gut 1 000 Tonnen verlassen pro Jahr das Werk. Die Vulkaneifel ist bekannt für kohlensäurehaltiges und mineralienreiches Wasser.








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Schlagwörter: Chemie

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