Mode

Fußball-WM: Strenesse zieht unsere Kicker an


AKTIV-Interview mit Gerd Strehle, dem Chef der Nobelmarke

Der Luxusmode-Hersteller Strenesse aus Nördlingen in  Schwaben sorgt dafür, dass unsere Elf auch abseits des Spielfelds eine gute Figur macht. Das Familienunternehmen kleidet Schweinsteiger & Co. für die  offiziellen Anlässe mit schmalgeschnittenen Anzügen aus edler Schurwolle ein.

Für das lässige Fußballer-Outfit gibt es unter anderem Sportsakkos und Polo-Shirts. Gerd Strehle, der Inhaber und Vorstandsvorsitzende von Strenesse, erklärt, was das Zusammenspiel mit den Nationalkickern bringt.

AKTIV: Verkauft Strenesse mehr, seit unsere besten  Fußballer Ihre Mode tragen? 

Strehle: In Zahlen lässt sich das nicht direkt ablesen. Aber dass wir die Mannschaft seit der WM 2006 ausstatten, hat unserer Marke zweifellos einen Bekanntheits- und Sympathie-Schub gegeben. 

AKTIV: Wer hat die Kleidung entworfen?

Strehle: Das Design stammt von meiner Frau Gabriele und unserem Studio für Männermode in Mailand.

AKTIV: Wer produziert?

Strehle:Wir lassen bei Auftragnehmern in Osteuropa nähen. Unsere andere Herren- sowie die Damen-Kollektionen werden zum Teil außerdem in Italien, Portugal und in Asien gefertigt. Denn auch als Hersteller von Luxusprodukten müssen wir auf die Arbeitskosten achten.

AKTIV: Was bleibt dann noch für Ihren Stammsitz?

Strehle: Der ist mit knapp 300 Mitarbeitern unser Kreativ-Standort und die Zentrale für Vertrieb und Logistik. Hier entwickeln wir unsere Damenmode, hier haben wir eine Manufaktur für die Musterkollektionen. Und hier bilden wir unsere Leute aus, die wir etwa als  Spezialisten für Vertrieb oder Qualitätsprüfung in die Welt schicken.

AKTIV: Und Ihr Tipp: Wer wird Weltmeister?

Strehle: Die Deutschen sind eine Turniermannschaft. Wir gewinnen – auch ohne Ballack.

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