Moment mal!

Fußball mit Helm? Wäre vielleicht besser!

Wer beim Kicken über 1.000-mal im Jahr den Ball köpft, könnte irgendwann gesundheitliche Schäden davontragen, warnen Forscher vom College of Medicine in New York. Und das ist sicher: Im Job werden wir besser geschützt als aufm Fußballplatz.

Kopfball-Spezialist: Mats Hummels (dritter v. l.) kämpft. Foto: dpa

Kopfball-Spezialist: Mats Hummels (dritter v. l.) kämpft. Foto: dpa

Die sieben Millionen Vereinskicker in Deutschland werden sich verwundert fragen: Ja, sollen wir jetzt etwa mit der Hand zum Ball gehen? Die Wissenschaft warnt mal wieder vor dem Kopfball: Wer mehr als 1.000-mal im Jahr die Birne hinhält, so das College of Medicine in New York, könnte irgendwann gesundheitliche Schäden davontragen.

Könnte. Im Ernst wird trotzdem keiner auf die Idee kommen, aufgrund eines solchen Hinweises Fußballern gleich einen Helm zu verpassen. So funktioniert unser Leben nach Feierabend eben nicht. Wohl aber im Betrieb.Denn das Arbeitsschutzgesetz folgt einem knallharten Prinzip: „Gesicherte arbeitswissenschaftliche Erkenntnisse sind zu berücksichtigen.“

Sie werden auf der Website der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin penibel dokumentiert. Und so investieren Unternehmen Jahr für Jahr viel Geld in sichere Maschinen, Lärm- und Emissionsvermeidung und schonende Arbeitsabläufe. Motto: Im Zweifel stets auf Nummer sicher.


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aktualisiert am 11.12.2017

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