Gelbe Engel für Radler?

Fahrrad-Schutzbriefe versprechen Hilfe in der Not

Wenn E-Bike oder Pedelec mal so richtig streiken, geht es erst mal nicht weiter. Praktisch, wenn dann die nötige Hilfeleistung durch einen Fahrrad-Schutzbrief abgedeckt ist. Manche Policen gelten sogar im Ausland.

Ärgerlich: Wenn die Technik mal streikt, geht’s ohne Hilfe oft nicht weiter. Foto: Fotolia

Ärgerlich: Wenn die Technik mal streikt, geht’s ohne Hilfe oft nicht weiter. Foto: Fotolia

Berlin. Die schönste Radwanderung kann in Tränen enden, wenn der Drahtesel unterwegs streikt. Vor allem bei E-Bikes, schließlich ist die Technik da nicht ohne. Hilfe in der Not versprechen Fahrradschutzbriefe: Im Falle des Falles sorgen sie für Pannenhilfe oder Abschleppen – manchmal sogar im Ausland. Dazu kommen je nach Vertrag noch Extras, beispielsweise ein Ersatzrad, Übernachtungskosten im Hotel oder auch Diebstahlschutz.

ADAC-Mitglieder bekommen auch fürs E-Bike Pannenhilfe

So ein Schutzbrief kostet je nach Leistungsumfang und Geltungsbereich ab etwa 20 Euro pro Jahr. Vor dem Abschluss ist ein Blick ins Kleingedruckte empfehlenswert: Oft sind die Leistungen gedeckelt, etwa für die Pannenhilfe. Bestimmte Defekte sind manchmal ausgeschlossen, so wird etwa nicht immer gezahlt, wenn der Akku gestohlen wurde. Auch Pannen mit Leihrädern sind manchmal nicht dabei. Mitglieder von Verkehrsklubs bekommen den Schutz besonders günstig. Beim ADFC ist ein Basisschutz automatisch dabei, das Upgrade mit Zusatzleistungen kostet Familien 19,90 Euro pro Jahr.

Beim VCD gibt es den Bike-Schutz für Mitglieder ab 9 Euro extra. ADAC-Mitglieder bekommen Pannenhilfe für alle Kfz, also auch für E-Bikes – aber nicht für Pedelecs. Wer einen klassischen Kfz-Schutzbrief hat, kann bei der Versicherung nachfragen, ob der Schutz auch fürs E-Bike gilt.


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