Moment mal!

Europapokal: Warum die Bundesliga nur Kloppe kassiert

Bitter: Sechs Spiele im Europacup, sechs Klatschen für unsere Klubs. Woran liegt’s? Ein renommierter TV-Experte hat eine Ursache ausgemacht, die nicht nur auf dem Rasen, sondern in jedem Beruf die Leistung killt.

Plumps: Bayerns Javi Martínez macht keine gute Figur. Foto: dpa

Plumps: Bayerns Javi Martínez macht keine gute Figur. Foto: dpa

Sechs Spiele, sechs Pleiten – für die Bundesligaklubs gab’s im Europapokal zuletzt Kloppe. Selbst Bayern ging in Paris unter. Fans bangen schon: Sind wir international noch konkurrenzfähig?

Jahaa, reflext man da gern, ist doch alles unfair, die anderen haben einfach mehr Geld. Aber ist das der Grund?

Okay, gegen Paris mit dem Stinkreich-Scheich aus Katar muten selbst die Bayern an wie ein unterfinanziertes Thekenteam. Aber erklärt das, warum Köln gegen Belgrad vergeigt? Oder Hoffenheim gegen Rasgrad? Bei allem Respekt, wo liegt das überhaupt? Alt-Recke Matthias Sammer will eine andere Ursache ausgemacht haben: Selbstzufriedenheit! „Die ist in jedem Berufsumfeld ein Killer“, ätzte er jetzt.

Hat was. Man stelle sich vor, in der Wirtschaft würde eine erfolgreiche Firma einen kleineren ausländischen Konkurrenten nicht ernst nehmen. Da wäre schnell Abstiegskampf statt Marktführerschaft angesagt.

Wer aufhört, besser sein zu wollen, hat aufgehört, gut zu sein, hat mal einer gesagt.

Könnte das jemand mal schnell unseren Klubs stecken?


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aktualisiert am 12.10.2017

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Schlagwörter: Sport Wettbewerb

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