Moment mal!

Essen aus dem 3-D-Drucker: Das soll bald Alltag sein

Weltneuheit: So krabbelt Süßkram aus dem Drucker. Foto: Werk

Was hier im Bild zu sehen ist, bringt in Berlin gerade Kinder zum Staunen: Ein 3-D-Drucker produziert frischen Fruchtgummi, in allen möglichen Formen und Farben. Die schnell trocknende Mischung ist gluten- und laktosefrei, nach Angabe der Firma Katjes ist die ganze Sache lebensmittelzertifiziert – erstmals weltweit.

Derzeit können sich Kinder das leckere Vergnügen zwar kaum leisten: 5 Euro und mehr muss man pro Stück Süßkram auf die Theke legen. Trotzdem ist es nicht nur ein teurer Spaß, was Katjes da treibt.

Auch andere Pioniere arbeiten ja an der Umsetzung einer futuristischen Idee: Gedrucktes Essen soll bald Alltag sein. Ein Prototyp namens „Bocusini“ etwa bringt schon Marzipan, Kartoffelbrei und Nudeln in neuen Formen auf den Tisch.

Das kann für mehr Nahrung sorgen – wenn essbare Insekten als Rohstoff für 3-D-Drucker dienen. Das kann in Altenheimen helfen – wenn Brei für Zahnlose appetitlicher wird. Und womöglich spachteln bald sogar Kinder begeistert Gemüse weg – wenn aus Erbsenmasse tolle Figuren entstehen.


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aktualisiert am 11.12.2017

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