Neuheit

Ein Schreiner revolutioniert den Tischfußball

Suboptimal: Der Kicker, wie wir ihn kennen. Foto: Strassmeier

Wer kennt das nicht: Wenn man die gewohnte Form infrage stellt und die Dinge schnörkellos anpackt, dann geht manches plötzlich leichter. Und viel schneller.

Der Schreiner Alfred Lettner aus Erbach in Schwaben zeigt das jetzt an einem typischen Feierabend-Gerät: dem Tischfußball. Statt der altbekannten Kicker-Figuren (stramme Waden, breite Brust, dicker Kopf) montierte er schlanke Keile. Sie sind leichter und haben den Schwerpunkt an der Stange.

„Bei gleichem Krafteinsatz“, freut sich Lettner, „gibt das viel mehr Tempo.“ Er hat nachgemessen: „Statt mit Tempo 64 knallen die Bälle jetzt mit 76 Sachen ins Tor!“

Klar: Modernisierung gibt’s nicht umsonst. 50.000 Euro hat Lettner in Forschung (gemeinsam mit Ulmer Studenten) und Technik (Spritzguss-Formen) investiert. 1.400 Euro muss man deshalb für so einen Fußball-Tisch 2.0 mindestens hinblättern.

Wer für weniger Geld noch mehr Tempo will, kann statt zu kickern Tischtennis spielen. Da fliegt der Ball mit bis zu 180 Sachen.


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