Investitionen

DIK-Institut mit neuem Technikum


Noch bessere Möglichkeiten für die Forscher

Hannover. Die Symbolik stimmte: Der überdimensionale Schlüssel war aus Kautschuk. Er zeigt an: Das neue Technikum im Deutschen Institut für Kautschuktechnologie (DIK) ist fertig.

In dem Institut arbeiten 55 Chemiker, Physiker und Ingenieure. Sie haben in den letzten zwei Jahrzehnten über 15.000 Forschungsaufträge bearbeitet, knapp 100 Promotionen sind dort entstanden – und unzählige Mitarbeiter aus der Kautschuk-Industrie haben sich in den Seminaren dieser weltweit bekannten Einrichtung weitergebildet.

Doch die Laborräume wurden für die Forscher zu eng. Deshalb haben der Arbeitgeberverband ADK, das Land Niedersachsen und die Stadt Hannover 2,1 Millionen Euro in den 80 Meter langen zweigeschossigen Erweiterungsbau investiert.

Übrigens: Das DIK ist nur ein Fall von vielen: Das Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW) und der Stifterverband der Wissenschaft haben jetzt erstmals den Beitrag der Firmen zur Hochschulbildung ermittelt. Ergebnis: 2009 waren es 2,2 Milliarden Euro.

Neubauten sind nur ein Posten von vielen

Allein für die Studenten gaben die Betriebe 1,5 Milliarden Euro aus. Das Geld floss in die Übernahme von Studiengebühren, in die Betreuung von Studenten, in Praktikumsplätze, in die Freistellung von studierenden Mitarbeitern und in Stipendien.

Für die Ausstattung der Unis und Fachhochschulen wurden 2009 fast 642 Millionen Euro aufgewendet, davon 485 Millionen für Stiftungsprofessuren, als allgemeine Spende – oder eben den Bau neuer Gebäude.

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