Moment mal!

Digitale Preisschilder: Flattert jetzt bald der Butterpreis?

Zukunft im Laden: Mini-Display statt Papier. Foto: Straßmeier

Sie sind schwer im Kommen: die „Electronic Shelf Labels“. Rewe-Filialen etwa stellen nach und nach auf digitale Preisschilder um, und die Elektronikkette Media Saturn kündigt an, „sukzessive alle Märkte auszustatten“. Für Experten steht fest: Bald verdrängen elektronische Anzeigen flächendeckend die gedruckten Schilder.

Denn der Einzelhandel spart dadurch ja nicht nur Papier und Druckertinte. Sondern auch Zeit: Wo bisher Supermarkt-Personal am Wochenende die ab Montagmorgen gültigen Preise an Regale klemmt, genügen nun einige Mausklicks. Ebenso schnell kann verderbliche Ware zum Ladenschluss hin billiger werden – und so doch noch Umsatz bringen.

Wegen des durch die neue Technik möglichen Tempos erwarten Verbraucherschützer weitere „Flatterpreise“, wie man sie bisher nur von der Tankstelle kennt. So könnten Chips und Bier plötzlich teurer werden, wenn eine Fußball-Übertragung ansteht …

Da hilft also, was wir an der Zapfsäule gelernt haben: Hingucken, vergleichen – und damit günstiger fahren!


Weitere ungewöhnliche Wirtschaftsthemen:

Unter dem Motto „Moment mal!“ greift AKTIVonline regelmäßig Themen auf, die Spaß machen und zum Nachdenken anregen sollen. Einige gesammelte Beiträge lesen Sie hier. Viel Vergnügen beim Stöbern!

aktualisiert am 11.12.2017

Artikelfunktionen


Diese Beiträge könnten Sie auch interessieren:

'' Zum Anfang