Moment mal!

Die Uno geht auf’s Ganze: Keiner soll mehr hungern

Alle Register ziehen: Gemüse-Anbau im Meer. Foto: Getty

Mannomann: „Den Hunger beenden, den Zugang aller Menschen auf der Welt zu nahrhaftem Essen gewährleisten, und zwar zu allen Jahreszeiten.“ Das nimmt sich jetzt die Uno vor, „bis spätestens 2030“. Ende September sollen das 193 Staats- und Regierungschefs feierlich beschließen.

Dabei hat die Uno gerade erst eine neue Bevölkerungsprognose vorgelegt: Bis 2030 kommen noch einmal 1,15 Milliarden Erdenbürger dazu, es sind dann 8,5 Milliarden. Und derzeit leiden 800 Millionen Menschen Hunger.

Doch die Uno ist bei diesem Thema kein Papiertiger. 2000 proklamierte sie, dass sich der Anteil der Hungernden bis 2015 halbieren solle – und das hat man geschafft, trotz Bevölkerungsanstieg. Gut zwei Milliarden Menschen mehr als damals werden heute wenigstens einigermaßen satt.

Man wird also auch in nächster Zeit alle Register ziehen. Vielleicht sogar Lebensmittel auf dem Meeresgrund anbauen? Das Projekt „Nemo’s Garden“, Teil der Weltausstellung in Italien, führt das derzeit spektakulär vor (Webcam: ustream.tv).


Mehr zum Thema:

Wie werden wir künftig satt? Darum dreht sich die diesjährige Weltausstellung „Den Planeten ernähren, Energie für das Leben“ in Mailand. Die Chemie-Branche hilft, das Problem zu bewältigen.

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aktualisiert am 11.12.2017

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