Verpackung

Deshalb gehören Pillen & Co. heute in Plastik

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Früher gab es Tabletten, Dragees und Kapseln oft noch in Röhrchen oder Dosen zu kaufen. Heute dagegen stecken sie überwiegend in Kunststoff-Streifen. Warum packt man Medikamente so aufwendig ein?

„Diese sogenannten Blister-Verpackungen bieten einen besseren Schutz für die empfindlichen Arzneien“, erklärt Wilfried Hatke, Marketing-Manager beim Kunststoff-Hersteller Topas Advanced Polymers in Frankfurt-Höchst. Jede Pille sitzt in einer eigenen kleinen Vertiefung, eine Alu-Folie verschließt das Ganze.

„So kann der Patient jede Tablette einzeln entnehmen, ohne dass die anderen zum Beispiel ihren Schutz vor Feuchtigkeit verlieren. Zudem ist das hygienischer.“

Auf diese Weise lassen sich Arzneien monate- und jahrelang lagern. Der transparente Spezial-Kunststoff Topas etwa leistet da gute Dienste. Er lässt kaum Wasserdampf durch und beeinflusst nicht die Qualität der Arznei.

Darüber hinaus schützt er sie vor Beschädigung beim Transport. Hergestellt wird das Material im Werk Ruhrchemie von Topas in Oberhausen.


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