RSS Feed abonnieren
Feedback senden

Genehmigungen erstmals seit 2008 rückläufig

Der Wohnungsbau stockt

Wiesbaden. Trotz des allseits beklagten Wohnungsmangels vor allem in Ballungsräumen ist die Zahl der in Deutschland neu zum Bau genehmigten Wohneinheiten im vergangenen Jahr gesunken – um 7 Prozent auf 348.000 Einheiten. Es war der erste Rückgang seit dem Jahr 2008, wie jetzt das Statistische Bundesamt in Wiesbaden berichtete.

Knapp ein Drittel des Rückgangs entfällt auf den Bereich Wohnheime, zu dem auch Flüchtlingsunterkünfte gehören. Insofern ist die Statistik ein Ausdruck dafür, dass nach dem Ende der großen Flüchtlingswelle 2015/16 auch ein speziell damit begründeter Investitionsschub ausläuft.

Trotzdem gilt der Rückgang als Alarmzeichen. Der Wohnungsbau ist ein erklärtes politisches Ziel – die neue Bundesregierung verspricht bis 2021 insgesamt „1,5 Millionen neue Wohnungen und Eigenheime“. Zugleich wird er durch einige Engpässe gebremst, etwa beim verfügbaren Bauland sowie bei der Personalausstattung in den Bauämtern.


Diese Beiträge könnten Sie auch interessieren:

Zum Anfang