Hightech

Der unsichtbare Schutz im Handy


Hauchdünne Spezialfolien trotzen Hitze und Licht

Weil am Rhein. Hurra, endlich Sommer! 30 Grad im Schatten, nichts wie rein ins Wasser. Doch in der Vorfreude bleibt das Handy im Wagen oder am Strand liegen und schmort in der Hitze.

Wenn Display und Lautsprecher das unbeschadet überstehen, verdanken sie es ihrer Ausrüstung mit High-tech-Folien. Darauf hat sich das Unternehmen Lofo High Tech Film in Weil am Rhein spezialisiert – als eine von wenigen Firmen weltweit.

Hightech für 3-D-Spektakel

Den Produkten begegnet man überall: In Blutzucker-Teststreifen, PC-Flachbildschirmen, Laptops, Fernsehern, Mobiltelefonen, Gameboys oder Kleinstlautsprechern. Und in 3-D-Brillen.

Mit äußerst erfolgreichen 3-D-Kinofilmen wie „Avatar“ erlebte das Unternehmen einen regelrechten Boom. „70 Prozent der Folien für die 3-D-Brillen stammen von uns“, sagt Lofo-Geschäfts­führer Dirk Uhrhan. Zur Herstellung nutzen die 120 Mitarbeiter am Standort das aufwendige Lösemittel-Gießtechnologieverfahren.

Dort fügen sie den Folien spezifische Substanzen und Füllstoffe hinzu: „Die machen das Material besonders hitze- oder UV-beständig, extra transparent oder extrem plan“, erklärt der Chef.

Genau das verlangt der Markt, die Auftragsbücher sind voll. Für die Zukunft ist Uhrhan optimistisch: „Der Bedarf an Hightech-Folien steigt stetig, 3-D-Filme stehen erst am Anfang. Zur WM kommen die ersten 3-D-fähigen Fernseher auf den Markt“, sagt er. Und: „Displays für PC, Laptop und Handys werden immer größer und das ist nur ein Teil unseres Gebietes.“

Das Unternehmen setzt auf Forschung und Entwicklung im eigenen Haus. Ein weiteres Plus ist die Kundenorientierung. So gibt es zum Beispiel maßgeschneiderte Folien für jeden Bedarf sowie flexible Produktionsanlagen, auf denen sich auch kleinere Mengen herstellen lassen. Uhrhan weiß: „Das sichert uns Wettbewerbsvorteile!“

CS

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