Altersvorsorge

Der Staat spart kräftig mit


Jetzt keine Zeit verlieren und noch 2011 von der Entgeltumwandlung profitieren! Foto: fotolia

Der Trick mit der Umwandlung

Berlin. Viel Zeit bleibt nicht mehr: Wer 2011 erstmals die Vorteile der Entgeltumwandlung nutzen möchte, sollte sich schleunigst auf den Weg in die Personalabteilung machen.

Einfach, weil die technische Abwicklung dieser staatlich geförderten Altersvorsorge dann doch etwas Zeit benötigt. Der Trick funktioniert so: Der Mitarbeiter lässt Entgelt-Teile, zum Beispiel das Weihnachtsgeld, vom Betrieb bei einer Versorgungseinrichtung anlegen (www.metallrente.de). Dann fließt der Spar-Beitrag steuer- und sozialversicherungsfrei.

Was das bedeutet, hat der Bund der Steuerzahler beispielhaft ausgerechnet: Ein Single mit 30.000 Euro Jahresbrutto, der den Höchstbetrag von 2.640 Euro umwandelt, spart dadurch rund 1.320 Euro Steuern und Sozialbeiträge.

Hohe Förderquote

Die Hälfte seiner Sparleistung fürs Alter kommt also vom Staat! Diese Förderquote ergibt sich auch, wenn unser Beispiel-Mitarbeiter nur halb so viel Entgelt umwandelt. Weitere Muster-Rechnungen für andere Fälle finden Sie hier.

Dass die Auszahlung später steuer- und sozialversicherungspflichtig ist, das sollte man schon wissen. Aber das ist kein Argument gegen diese Form der zusätzlichen Altersvorsorge – zumal der persönliche Steuersatz im Rentenalter in aller Regel niedriger ist.

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