Das geht unter die Haut

Der Chemie-Konzern BASF weiß, was Erdnüsse und Schönheit verbindet

Junger Teint im Alter: Pflanzenextrakte sollen dabei helfen. Foto: Fotolia

Ludwigshafen/Pulnoy. Alterslose Schönheit – davon träumen viele Menschen. Wissenschaftler entwickeln deshalb rund um den Globus immer bessere Wirkstoffe für Cremes und Kosmetika mit „Anti-Aging-Effekt“; so auch Forscher des Chemiekonzerns BASF mit Stammsitz in Ludwigshafen.

Im Werk Pulnoy (Frankreich) haben Mitarbeiter neue Produkte gegen Falten und unregelmäßige Haut entwickelt. Pflanzenextrakte sollen das Wachstum von Nerven und Proteinen ankurbeln, um ältere Haut jünger aussehen zu lassen. „Ein Geheimnis ist, die Epidermis gesund und jung zu halten“, verrät Torsten Clarius, verantwortlich für kosmetische Wirkstoffe. Die Epidermis ist die Oberhaut und damit die äußerste der drei Hautschichten.

„Sie ist an vielen Stellen nicht mal einen zehntel Millimeter dick“, sagt der Chemiker. In jungen Jahren ist ihr Gewebe dicht und dick. Eine Vielzahl an Nervenfasern regt die Erneuerung und Vermehrung der Zellen an.

Im Alter sieht das anders aus: „Schon ab etwa 25 Jahren verändern sich das Gewebe und die Struktur der Haut“, erklärt Clarius. Sie wird dünner und verliert an Spannung. Ein Extrakt aus der afrikanischen Bambara-Erdnuss soll helfen: „Trägt man den Wirkstoff auf, kehrt er den Abbau der Nervenfasern um“, so Clarius. Das Ergebnis: Sie wachsen wieder und regen das Zellwachstum im Gewebe von Neuem an. Das Ergebnis: Die Epidermis wird wieder dicker.

Eine weitere Entdeckung: BASF-Forscher fanden heraus, dass das Protein Lysyloxidase in der Oberhaut eine entscheidende Rolle spielt. Es fördert die Entwicklung der Zellen – neue und glattere Haut entsteht, während Fältchen und sichtbare Poren verschwinden.

Deshalb basiert ein neuer Wirkstoff auf einem Extrakt aus Chicoréeblättern. Dieser regt die Bildung von Lysyloxidase so an, dass sie ein ähnlich hohes Niveau wie in junger Haut erreicht.


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