Moment mal!

Der Armuts- und Reichtumsbericht 2017 zeigt: Arbeiten lohnt sich

Im Frühjahr 2017 veröffentlicht die Bundesregierung den neuen „Armuts- und Reichtumsbericht“ zur wirtschaftlichen und sozialen Lage der Deutschen. Eine Kernaussage darin wurde schon verkündet: Arbeitnehmer waren zuletzt die Gewinner.

Gutes Geld: Der Wohlstand wächst. Foto: Fotolia

Gutes Geld: Der Wohlstand wächst. Foto: Fotolia

Geht’s uns gut? Und geht’s auch gerecht zu im Land? Alle paar Jahre veröffentlicht die Regierung dazu eine dicke Studie, den „Armuts- und Reichtumsbericht“. Der nächste kommt im Frühjahr, wie immer (und wohl nicht ganz zufällig) im Vorfeld der Bundestagswahl.

Eine Kernaussage aus dem bereits fertigen Entwurf wurde vorab bekannt: Arbeitnehmer waren zuletzt die Gewinner. Die Summe aller Bruttoentgelte stieg in den drei Jahren bis 2015 mit insgesamt 10,7 Prozent stärker als die Summe der Unternehmensgewinne – die stiegen um 9,0 Prozent. Quelle ist die Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung des Statistischen Bundesamts.

Die positive Bilanz setzt sich übrigens fort. Sie hat auch Bestand, wenn man das Entgelt pro Kopf rechnet – und Steuern, Sozialabgaben und Inflation herausrechnet. Im Herbst 2016, so die jüngsten Zahlen des Statistik-Amts, konnten sich die Arbeitnehmer von ihrem Netto, im Schnitt aller Branchen, 1,5 Prozent mehr Dinge leisten als ein Jahr zuvor. Und 8,6 Prozent mehr als 2009.


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aktualisiert am 11.12.2017

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