Moment mal!

Demografie-Studie: Späte Kinder machen glücklich

Sorglos: Abhängen zu dritt. Foto: Vario Images

Mama, Papa und das Töchterchen chillen in der Hängematte – so sieht Familienidylle aus. Ein ganz eigenes Bild vom Elternglück haben jetzt Wissenschaftler des Rostocker Max-Planck-Instituts gezeichnet.

Die Demografieforscher bringen es auf die Formel: Späte Kinder machen glücklich.

Sie haben Befragungsdaten von 7.000 Personen ausgewertet. Während bei ganz jungen Eltern zwischen 18 und 22 Jahren demnach die Zufriedenheit schon vor der Geburt des Kindes sinkt, steigt sie bei Müttern und Vätern zwischen 23 und 34 deutlich an. Noch steiler ist die Zufriedenheitskurve bei den über 34-Jährigen.

Als Grund nennen die Forscher die größere soziale und finanzielle Sicherheit älterer Eltern.

Eines aber hatten sie nicht auf der Rechnung: Junge Väter und Mütter sind früher wieder frei von der Erziehungslast. Die Zufriedenheit betagter Eltern, die immer noch im Garten tollen müssen, wäre sicher auch ein interessantes Forschungsfeld …


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aktualisiert am 11.12.2017

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