Vor der Altersgrenze …

Das können wir aus Schumis Abgang lernen

Das war’s: Am 25. November dreht Michael Schumacher seine letzte Formel-1-Runde. Foto: dpa

Er war fast 40, als er seiner Corinna mitteilte: Ich fahr noch mal Formel 1! „Als sie das Leuchten in meinen Augen gesehen hat, hat sie mein Vorhaben voll und ganz unterstützt“, teilte Michael Schumacher 2010 der Weltöffentlichkeit mit. Waren wir da nicht gerührt? Wo so viel Leuchten ist, da geht vielleicht sogar der achte WM-Titel! Im Klartext: Endlich führt einer mal so richtig vor, was Männer in den besten Jahren noch draufhaben!

Okay – er war dann doch glücklos. Fiel zum Schluss eher negativ auf, als er einem Kollegen in Singapur ins Heck bretterte. Nun hat ihn sein Rennstall Mercedes durch einen 27-Jährigen ersetzt, so lange Zeit vor der gesetzlichen Altersgrenze …!

Für uns Nicht-Rennfahrer bleibt ein Trost: In Normalbetrieben sind Ältere zunehmend gefragt. Und sie müssen nicht penetrant drängeln, um unbedingt noch Weltmeister zu werden. Engagiert im Rennen bleiben reicht.


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