AKTIV vergibt jetzt auch mal Oscars …

Das ist ganz großes Kino!


3,85 Kilo Metall mit Gold drumrum: Die Oscar-Trophäe. Foto: getty

Köln. Es ist das Event des Jahres: die Oscar-Verleihung in Hollywood, in der Nacht zum 25. Februar unserer Zeit. Filmreif ist auch vieles in der Wirtschaft. Und so gesehen, findet AKTIV, hätten auch die hier einen Oscar verdient:

• Bester Film – die Euro-Krise! Hält seit drei Jahren Europa in Atem. Tolle Regie, ständig Action. Und nun Hoffnung auf ein Happy End: Die Märkte schöpfen Vertrauen, so sind die Zinsen auf zehnjährige italienische Staatsanleihen von 7 auf 4 Prozent gefallen.

• Bester Hauptdarsteller – unser Arbeitsmarkt! 1,5 Millionen mehr sozialversicherungspflichtige Jobs als vor drei Jahren. Im Januar ging die Arbeitslosigkeit saisonbereinigt um 16.000 zurück.

• Bester Nebendarsteller – das Bundeskartellamt! Sorgt still und leise dafür, dass die Marktwirtschaft funktioniert. Gerade erst deckte es eine Preisabsprache von Süßwaren-Herstellern auf.

• Bester Schnitt – das Kürzen der Solar-Förderung um 30 Prozent im letzten Sommer! Der Öko-Strom boomt, auch wenn die von den Stromverbrauchern bezahlte Einspeisevergütung je Kilowattstunde weiter sinkt.

• Bestes Make-up – Berlins Pleite-Flughafen BER! 2,9 Milliarden Euro sollte er kosten, Komparsen probten schon die Abläufe. Dann die Enttäuschung: Starttermin offen, Kosten wohl an die 5 Milliarden.

• Beste Ausstattung – die EU-Beamten! Gut 4.000 von ihnen, so wurde jetzt bekannt, verdienen 12.500 Euro netto und mehr. Unsere Kanzlerin kriegt 11.200 Euro.

• Bester visueller Effekt – der Spritpreis! Kommt als ständig steigend daher, liegt aber längst wieder weit unter dem Höchststand vom September 2012.

• Bester ausländischer Film – Libyen! 2012, im Jahr eins nach Gaddafi, immerhin das weltweit höchste Wirtschaftswachstum: 120 Prozent. Weiter so!

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