Moment mal!

Coole Idee aus Holland: Eiswarnung auf dem Asphalt

An der Teststrecke: Melanie Schultz van Haegen, niederländische Ministerin. Foto: Daan Roosegaarde & Heijmans

Ein Glatteiswarner steckt in fast jedem Auto – ab drei Grad Celsius blinkt es im Armaturenbrett. Nichtsdestotrotz präsentiert uns hier Melanie Schultz van Haegen, Hollands Ministerin für Infrastruktur, was Feines: einen Asphalt, der in Zukunft einmal leuchten könnte, wenn es im Winter rutschig wird.

Der Erfinder Daan Roosegaarde hat dafür eine Farbe mit fluoreszierenden Partikeln angemischt. Die speichern bei Tageslicht Energie – und lassen dann in der Nacht die Seitenbegrenzungen, den Mittelstreifen und Richtungspfeile strahlen. Abhängig von der Temperatur, so stellt es sich der Tüftler vor, sollen zudem Symbole auf der Piste vor Frost warnen.

Auf einem 500 Meter langen Schnellstraßen-Abschnitt bei Nimwegen wird das Konzept jetzt getestet. Genug Steuergelder, um alle Straßen neongrün erleuchten zu lassen, dürften freilich weder die Niederländer noch sonst eine Regierung in Europa haben.

Aber die Autobauer haben ja auch gute Tüftler. Und nicht nur den Glatteiswarner erfunden, sondern auch ABS, ESP, Abstandsradar …


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