Hilfe vom Staat

Chemie-Branche fordert bessere Förderung von Innovationen


Frankfurt. Eisschränke, die sparsam mit Magneten kühlen, Antibiotika, die Resistenzen austricksen: Damit Deutschland mit solchen Innovationen weiter die Nase vorn hat, fordert die Chemie- und Pharma-Branche von der Regierung mehr Hilfe für ihre bundesweit rund 43 .000 Wissenschaftler.

Allein 2012 investierten die Firmen 9,6 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung – Rekord! „2013 steigt der Etat auf 10 Milliarden Euro“, prognostiziert Andreas Kreimeyer, Forschungssprecher des Verbands der Chemischen Industrie (VCI).

Doch die Konkurrenz schläft nicht. Und deshalb fügt Kreimeyer hinzu: „Wir brauchen ein innovationsförderndes Umfeld und eine größere Akzeptanz für neue Technologien.“

Der Staat solle die „Handbremse lösen“ und die gesamte Forschung fördern. Bisher unterstützt er bei uns, anders als in den meisten anderen Industrie-Ländern, nur ausgewählte Projekte.

Kreimeyer schlägt vor, dass man Firmen generell 10 Prozent ihrer FuE-Aufwendungen als Steuergutschrift erstattet. „Und Forschungen zum Gelingen der Energiewende sollten voll vom Bund bezahlt werden.“

Wichtig ist dem VCI auch, dass der Staat die Nanotechnologie durch „Gesetze mit Augenmaß“ positiv begleitet: „Sie leistet bedeutende Beiträge zu Klimaschutz, Energiewende und Ressourcenschutz.“ Und um die Hochschulen finanziell zu stärken, sollte man Kooperationen zwischen Bund und Ländern erlauben.

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