Freihandelsabkommen

„Chancen durch TTIP ergreifen“

Arndt G. Kirchhoff, Präsident des Arbeitgeberverbands METALL NRW. Foto: Verband

US-Präsident Barack Obama und Bundeskanzlerin Angela Merkel haben auf der Hannover Messe eindringlich für das Transatlantische Handels- und Investitionsabkommen (TTIP) zwischen den USA und Europa geworben. Das zeigt, welche Bedeutung das Freihandelsabkommen für beide Seiten hat.

Ein Drittel des weltweiten Warenstroms fließt zwischen Europa und den USA. Als Exportweltmeister ist Deutschland auf einen möglichst ungehinderten Warenverkehr angewiesen. Die Wirtschaftsbeziehungen mit den USA sind für unsere Unternehmen und unsere Arbeitsplätze existenziell. Kommt TTIP zustande, wird unser Land einen Wachstumsschub erleben, der uns hilft, im internationalen Wettbewerb weiter vorn dabei zu sein. Denn wir wissen auch: Die Konkurrenz aus Asien schläft nicht.

Scheitert TTIP, verpassen wir die historische Chance, zwei Wirtschaftsräume mit gleichen Werten, gemeinsamen demokratischen Wurzeln und Normen noch enger miteinander zu verzahnen. Und: Wenn wir die Regeln des Welthandels gestalten, werden sich auch andere danach richten müssen. Dieses Interesse muss uns leiten!


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Das geplante Freihandelsabkommen TTIP zwischen der EU und den USA – über dieses kontroverse Thema berichtet AKTIV immer wieder. Lesen Sie hier, worum es in der aktuellen Debatte geht.

aktualisiert am 31.03.2017

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Schlagwörter: Politik Europa

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