Für jede Papier-Raffinesse den passenden Zusatz

Byk: Chemie für scharfe Urlaubsfotos


Wesel. Leuchtend bunte Postkarten, goldenes Geschenkpapier, Urlaubsfotos, die gestochen scharf aus dem Drucker kommen: Chemische Zusatzstoffe, wie sie zum Beispiel Byk-Chemie in Wesel (750 Mitarbeiter) herstellt, ermöglichen diese Art der Papierverarbeitung.

„Für jede gewünschte Eigenschaft gibt es den passenden Zusatz“, weiß Byk-Papierspezialist Sönke Hübner. „Schon geringe Mengen optimieren die Bedruckbarkeit, die Weiterverarbeitung und das Endprodukt.“

Ein Beispiel: Dem Papier-Faserbrei wird in Deutschland überdurchschnittlich viel Recyclingmaterial beigefügt, der Anteil von Holz sinkt seit Jahren. Gut für die Umwelt, doch ohne die Zusätze, sogenannte Additive, wäre das Ergebnis gräulich, ungleichmäßig und ließe sich nicht in hohem Tempo maschinell verarbeiten.

„Wie gut das Papier sich bedrucken oder verkleben lässt, hängt im Wesentlichen davon ab, inwieweit Flüssigkeiten eindringen können“, sagt Hübner. Das lässt sich über die Additive exakt steuern. Andere Zusätze machen das Papier kratz- und abriebfest. Wozu das? „Damit zum Beispiel matte Oberflächen in einem Passepartout keine Glänzstreifen bekommen oder Hochglanzpapiere keine stumpfen Flecken“, erläutert der Experte.

In Wesel kümmern sich zwei Mitarbeiter in der Papierveredelung um die zahlreichen Kundenwünsche. Da die Anforderungen jedoch immer anspruchsvoller werden, helfen Kollegen aus den anderen Bereichen bei Problemen oder der Weiterentwicklung der Produkte mit.

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