Warum eigentlich …

… braucht man im OP eine Wärmedecke?

Foto: Werk

Im OP kühlen viele Patienten während der Narkose aus: Ihre Körpertemperatur fällt unter 36 Grad. Doch es gibt spezielle Wärmedecken, die das verhindern. Denn die Unterkühlung ist nicht nur unangenehm, sondern gefährlich, weiß Michael Weifenbach, Prozessingenieur im Chemieunternehmen 3M, Werk Kamen. Die Kühle fördert Komplikationen wie Herzrhythmus- und Durchblutungsstörungen oder Wundinfektionen.

Das Werk produziert jährlich mehrere Millionen medizinischer Wärmedecken. Eine Wärmeeinheit leitet temperierte Luft in die Kammern der Decke: „Ihr Design und eine ausgeklügelte Luftströmung sorgen für eine gleichmäßige Wärmeverteilung. Dadurch lässt sich die Körpertemperatur der Patienten bei Operationen regulieren“, sagt Weifenbach. Damit die Decke das Bildgebungsverfahren während der OP nicht beeinträchtigt, ist das Material für Röntgenstrahlen durchlässig. Übrigens stellen die Kamener die Decken für unterschiedliche Patientengruppen und Eingriffe in verschiedenen Größen und Formen her.


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