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Warum eigentlich …

… braucht der Bäcker eigene Wandfarben?

In der Lebensmittel-Produktion darf die Ware nicht mit Schadstoffen belastet werden. Was Farbhersteller für Wandbeschichtungen deshalb beachten müssen, erklärt Berndt Steckroth vom Lackhersteller Jaeger in Möglingen.

Hygienisch: In der Lebensmittelproduktion herrschen strenge Vorschriften. Foto: DPA

Hygienisch: In der Lebensmittelproduktion herrschen strenge Vorschriften. Foto: DPA

Möglingen. Sauber und hygienisch muss es in Bäckereien, Metzgereien oder Großküchen sein. Das gilt für alle Betriebe, die mit Lebensmitteln arbeiten: Diese dürfen weder verunreinigt noch mit Schadstoffen belastet werden. „Auch Wandbeschichtungen unterliegen strengen gesetzlichen Vorschriften“, erklärt Berndt Steckroth, Bereichsleiter Forschung und Entwicklung beim Lackhersteller Jaeger in Möglingen.

Deshalb durchlaufen hier alle Rohstoffe wie Bindemittel, Farbpigmente und Zusatzstoffe (Additive) eine strenge Qualitätskontrolle. Die Wandfarben werden außerdem von einem externen Institut überprüft. Natürlich müssen die Farben alle Eigenschaften einer herkömmlichen Wandfarbe mitbringen: „Sie müssen gut zu verarbeiten sein und decken“, sagt Steckroth.

Dem Schwarzschimmel den Kampf ansagen

In bestimmten Bereichen der Lebensmittelproduktion bieten hohe Luftfeuchtigkeit und Verschmutzungen durch Fettdämpfe leider einen optimalen Nährboden für Schimmel. Besonders gefürchtet ist der Schwarzschimmel. Dagegen hat das Unternehmen im hauseigenen Labor eine Spezialbeschichtung entwickelt: „Die kommt ohne biozide Wirkstoffe aus“, so der Experte.

Gleichzeitig verhindert die spezielle Farbe, dass Feuchtigkeit aus dem Untergrund durchschlägt und schützt die Flächen so vor Neubefall mit Schimmel.


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