Warum eigentlich …

… brauchen Baumaschinen mehrere Speziallacke?

Baumaschinen müssen viel aushalten: Steinschag, Hitze, Kälte, Dreck. Trotzdem hält der Lack, und seine Farbe leuchtet über Jahre. Woran das liegt, verrät Matthias Knapp von der Lack- und Farbenfabrik Wörwag in Stuttgart.

Foto: Fotolia

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Eisige Winterkälte, umherspritzende Kiesel, klebriger Teer, schmieriges Maschinenöl – und im Sommer wieder hohe Temperaturen: Baumaschinen müssen viel aushalten. Dass ihre Farbe trotzdem über Jahre leuchtet, liegt an speziellen Lacken und Beschichtungen.

Diese entwickelt und produziert zum Beispiel die Lack- und Farbenfabrik Karl Wörwag in Stuttgart. „Die Farbpigmente und Bindemittel sind unter anderem sehr beständig gegenüber UV-Strahlung und Chemikalien“, erklärt Vertriebsprofi Matthias Knapp. Ein einziger Lack reicht jedoch nicht aus. Knapp: „Eine Baumaschine besteht aus verschiedenen Teilen und Materialien wie Stahl, Aluminium, Stahlguss und Kunststoffen – die müssen alle im selben Farbton lackiert und gleichmäßig beständig sein.“

Deshalb stellt das Unternehmen verschiedene Formulierungen für unterschiedliche Oberflächen her – alle ergeben denselben Farbton. Und sie schützen vor Steinschlagschäden: „Spezielle Bindemittel sorgen für eine enge Vernetzung der Lackmoleküle, ohne dabei spröde zu werden“, so der Fachmann. „Die Beschichtung bleibt dadurch ein klein wenig elastisch.“ Das heißt: Bei Steinschlag splittert der Lack nicht so schnell ab.


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