Warum eigentlich …

… brauchen Autos Stoßfänger?


Foto: Werk

Die lackierten Kunststoffteile sind mehr als Design: „Moderne Stoßfänger-Systeme beinhalten eine ganze Menge Technik wie Parksensoren oder Nebelscheinwerfer“, sagt Markus Meier, Produktmanager beim ­Automobilzulieferer SMP. „Sie leiten außerdem die Luft zur Kühlung in den Motorraum.“

Am Standort Neustadt an der Donau fertigen rund 2.000 Mitarbeiter jährlich zwei Millionen Stoßfänger im Spritzguss-Verfahren. Bei einem Unfall sorgen spezielle Konstruktionen dafür, dass der Kühler nicht beschädigt wird: „Es gibt Sollbruchstellen am Unterboden, die leichter und günstiger zu reparieren sind“, erläutert Meier. Absorber aus Schäumen auf der Rückseite der Stoßfänger-Verkleidung nehmen die Energie eines leichten Aufpralls auf. Das kann Fußgänger vor Verletzungen schützen. Genauso wie die Form der Stoßfänger. Meier: „Die gibt Fußgängern beim Zusammenstoß einen bestimmten Dreh, sie landen auf der Motorhaube, das kann Verletzungen verringern.“

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