Warum eigentlich …?

...bleiben Markierungen auf der Straße


Foto: Jaeger

Bis ein Farbsystem für Fahrbahn-Markierungen von der Bundesanstalt für Straßenwesen zugelassen wird, muss es harte Tests bestehen. Und ziemlich haltbar sein ...

Beispiel: Ein Reifen fährt eine Million Mal über die Markierung – danach müssen noch mindestens 90 Prozent der Farbschicht erhalten sein. Für die enorme Abriebfestigkeit sorgt ein Zwei-Komponenten-System: „Erst sprüht man eine Farbe, etwa aus Titandioxid-Pigmenten und Acrylatharz mit besonders hoher Haftkraft, auf den Asphalt“, erklärt Bernd Steckroth, Bereichsleiter Forschung und Entwicklung beim Lackhersteller Jaeger in Möglingen. Das passiert bei einem Druck von 150 Bar.

Auf die nasse Farbe kommt ein sogenanntes Nachstreumittel. „Es enthält Glaskügelchen, die das Licht reflektieren“, so der Experte. Und rutschfesten Sand. Der sorgt dafür, dass der Auftrag griffig wird. „Das ist für Zweiradfahrer wichtig“, so Steckroth. Die Markierungen sind bereits nach 20 Minuten trocken – und stabil genug für unendlich viele Reifen, die einfach über sie hinwegrollen.

 

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