Expertin erklärt faszinierende Beispiele

„Bionik“ heißt: Der Natur technische Tricks abgucken

Freiburg. Kopfüber an der Decke haften – für Geckos kein Problem. Von alleine sauber werden – Lotusblumenblätter schaffen so was. Tiere und Pflanzen bringen erstaunliche Dinge fertig, von denen der Mensch profitieren kann. Diese Meisterleistungen zu erkennen und auf technische Materialien und Anwendungen zu übertragen, ist das Ziel der „Bionik“ (abgeleitet aus „Biologie“ plus „Technik“). „Wir erforschen Pflanzen und Tiere sozusagen mit den Augen eines Ingenieurs“, erklärt Olga Speck, Biologin und Managerin des Kompetenznetzes Biomimetik in Freiburg. Diesem Netzwerk haben sich unter anderem Wissenschaftler der Universitäten Freiburg, Tübingen und Stuttgart sowie das Karlsruher Institut für Technologie angeschlossen.

Für AKTIVonline hat die Expertin einige besonders faszinierende Beispiele ausgewählt:


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Flecken auf der Hausfassade entstehen meist durch Feuchtigkeit. Pilze und Algen gedeihen bei Nässe besonders gut. Um das Problem zu lösen, hat sich der Baustoff-Experte Sto aus Stühlingen von einem Insekt inspirieren lassen.

Die Feinfühligkeit der Elefantenrüssel, der Ultraleichtbau der Libelle und vieles mehr: Dass wir Menschen von der Natur lernen können, rückt verstärkt ins Blickfeld der Industrie - als Ideenfundgrube für Innovationen.

Es ist nur eine millimeterkleine Verdickung, aber sie hält richtig viel aus – wenn es sein müsste, auch einen kletternden Braunbären. Wie eine Klaue in einer Tatze, so werden Filter der Wasseraufbereitungsfirma Grünbeck zwischen Wasserrohren befestigt. Das ist nur eine von vielen Lösungen, die sich Entwickler bayerischer M+E-Firmen von der Natur abgeschaut haben.

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