Demografie

Bevölkerung altert dramatisch: Länger arbeiten wird nötig

Köln. Der Anteil der über 67-Jährigen an der Bevölkerung steigt bis 2035 stark an – von nun 18 auf dann 26 Prozent. Zugleich sinkt die Zahl der Menschen im erwerbsfähigen Alter um 2,7 Millionen, so das Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW). Um die negativen Folgen für den Wohlstand zu mildern, sollte die Politik gegensteuern: „Dafür müsste ein größerer Anteil der Bevölkerung arbeiten, das Rentenzugangsalter sukzessive auf 68 Jahre steigen und die Wochenarbeitszeit leicht angehoben werden.“

Helfen würden auch mehr Investitionen etwa in Infrastruktur und Bildung. „Nichts zu machen, würde teuer werden“, warnt IW-Chef Professor Michael Hüther, „kluge Wirtschaftspolitik kann den demografiebedingten Wachstumseinbruch ausgleichen.“


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