Arbeitsmarkt

Beschäftigungsrekord in Hessen


Frankfurt. Auf dem hessischen Arbeitsmarkt ist alles im grünen Bereich. Das zeigt auch der Blick auf die Karte rechts, ein Puzzle aus 21 Landkreisen und fünf kreisfreien Städten. Fast überall ist die Zahl der Arbeitslosen seit 2005 gesunken und die der sozialversicherten Arbeitnehmer gestiegen.

Spitzenreiter mit 47.958 neuen Jobs und 8.582 weniger Arbeitslosen ist die Main-Metropole Frankfurt. Über eine sehr positive Entwicklung können sich aber auch Kassel, der Landkreis Fulda, der Main-Taunus-Kreis und ganz Mittelhessen, da vor allem der Kreis Marburg-Biedenkopf, freuen.

Schlusslichter sind die Stadt Offenbach und der Landkreis Groß-Gerau. Hier sank zwar die Zahl der Arbeitslosen, allerdings verringerte sich auch die Zahl der sozialversicherten Arbeitnehmer.

Hellgrün hinterlegt sind die Regionen, die bei der Arbeitsmarktentwicklung noch hinterherhinken. Vor allem strukturelle Gründe, wie das Wegbrechen von Arbeitsplätzen im produzierenden Gewerbe, sind dafür verantwortlich.
Dort registriert die Statistik weniger Normalverdiener und mehr Einstiegslohnverdiener. Sie verdienen nur bis zu zwei Drittel des mittleren Lohns.

„Der Einstieg in Arbeit ist der wichtigste und schwierigste Schritt, aber die Basis für jeden Aufstieg, und jeder hat die Chance, sich aus dem Einstiegslohn herauszuarbeiten“, so Volker Fasbender, Hauptgeschäftsführer der Vereinigung der hessischen Unternehmerverbände (VhU) in Frankfurt. Jeder Vierte schaffe schon heute den Aufstieg innerhalb eines Jahres. Er ist begeistert von der Entwicklung des Arbeitsmarktes in Hessen seit den Arbeitsmarktreformen im Jahr 2005. Insgesamt sind seitdem mehr als 180.000 Arbeitsplätze entstanden.

2,3 Millionen Arbeitnehmer im Land sind sozialversicherungspflichtig beschäftigt

Aktuell sind in Hessen 2,3 Millionen Menschen sozialversichert beschäftigt. Mit Beamten, Selbstständigen und Minijobbern sind über 3,2 Millionen berufstätig. „Das ist Beschäftigungsrekord“, freut sich Fasbender.

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