Warum eigentlich …

… bekommt man nach der Rasur häufig Pickel?

Foto: PantherMedia

Nach der Rasur ist die Haut oft gereizt. Die Folge sind Rötungen, Pickelchen oder gar Eiterknötchen. „Beim Rasieren können kleinste Verletzungen entstehen, die Eintrittspforten für Keime und Entzündungserreger sein können“, erklärt Christian Zimmermann, wissenschaftlicher Projektleiter beim Arzneimittelhersteller Cesra in Baden-Baden.

Der Körper wehrt die Eindringlinge ab: „Schreitet diese Reaktion fort, kann sich Eiter bilden, eine Flüssigkeit aus weißen Blutkörperchen, Geweberesten, Bakterien und Blutbestandteilen.“ Das ist ein Warnsignal: „Die zunächst kleine Infektion kann sich ausweiten und Schmerzen verursachen“, weiß der Experte.

Linderung versprechen Zugsalben mit Lärchenterpentin und gereinigtem Terpentinöl. Sie regen die Hautdurchblutung an und unterstützen so die körpereigene Abwehr. Ätherische Öle wie Rosmarin-, Eukalyptus- und Thymianöl wirken desinfizierend und antibakteriell. Zimmermann rät: „Scharfe Klingen benutzen, auf Hygiene achten und nur mit sanftem Druck in Haarwuchsrichtung rasieren.“


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