Moment mal!

Auweia: Jeder vierte Deutsche findet Freihandel neuerdings schlecht

Deutscher Export: Ohne ihn geht es nicht. Foto: dpa

Wir leben gut davon: Die Welt steht auf „made in Germany“. Der Export sorgt für 76 Prozent des Geschäfts im deutschen Maschinenbau, 65 Prozent unseres Auto-Geschäfts – und er sichert quer durch alle Branchen jeden vierten Arbeitsplatz im Land.

Kurios ist vor diesem Hintergrund, was jetzt die Bertelsmann-Stiftung zutage fördert: 27 Prozent der Bundesbürger finden Freihandel prinzipiell „eher schlecht“ oder „sehr schlecht“. 56 Prozent finden ihn „sehr gut“ oder „eher gut“, der Rest sagt „weiß nicht“.

Die Stiftung beobachtet eine „deutliche Abnahme“ des Zuspruchs zum Freihandel. Kein guter Befund – wo es doch gerade darum geht, das wichtige TTIP-Abkommen zwischen den USA und der EU unter Dach und Fach zu bringen.

Freihandel, das weiß die Wissenschaft seit 240 Jahren, bringt allen Vorteile. Wer mehr dazu erfahren will: Auf schulbank.bankenverband.de gibt es einen interessanten Wissenstest.


Mehr zum Thema:

Das geplante Freihandelsabkommen TTIP zwischen der EU und den USA – über dieses kontroverse Thema berichtet AKTIV immer wieder. Lesen Sie hier, worum es in der aktuellen Debatte geht.

aktualisiert am 31.03.2017

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Unter dem Motto „Moment mal!“ greift AKTIVonline regelmäßig Themen auf, die Spaß machen und zum Nachdenken anregen sollen. Einige gesammelte Beiträge lesen Sie hier. Viel Vergnügen beim Stöbern!

aktualisiert am 11.12.2017

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