„Ich biete der IG Metall eine faire Zusammenarbeit an“

Arndt Günter Kirchhoff neuer Metallarbeitgeberpräsident in NRW

Neu an der Verbandsspitze: der Unternehmer Arndt Günter Kirchhoff. Foto: METALL NRW

Düsseldorf. Wechsel an der Spitze des Verbandes der Metall- und Elektro-Industrie Nordrhein-Westfalen (METALL NRW): Der Unternehmer Arndt Günter Kirchhoff (59) wurde zum neuen Präsidenten gewählt. Kirchhoff ist Nachfolger von Horst-Werner Maier-Hunke (76), der zum Ehrenpräsidenten von METALL NRW ernannt wurde. Maier-Hunke hatte für dieses Amt nicht mehr kandidiert und damit nach acht Jahren seine Tätigkeit als Präsident beendet.

Der neue Präsident lobte seinen Vorgänger: „ Mit dem Tarifabschluss im Krisenjahr 2010 haben Sie deutsche Tarifgeschichte geschrieben.“ Der in NRW verhandelte Pilotabschluss für die deutsche M+E-Industrie habe in der schwersten Rezession der Nachkriegszeit wichtige Elemente zur Beschäftigungssicherung enthalten. So hätten Tausende von Arbeitsplätzen gesichert werden können.

Kirchhoff will den in den letzten Jahren eingeschlagenen Weg hin zu einer Flexibilisierung des Flächentarifvertrags fortsetzen. Dies sei notwendig, um im weltweiten Wettbewerb jene Aufträge zu gewinnen, die die Arbeitsplätze im wichtigsten Industriezweig des Landes sichern. „Ich biete der IG Metall eine faire und vertrauensvolle Zusammenarbeit an“, betonte Kirchhoff.

Arndt Günter Kirchhoff gehört dem Vorstand von METALL NRW seit 2000 an und ist seit 2006 Mitglied des Vorstandsrates und Vizepräsident des Verbandes. Als Vorsitzender der Fachgruppe Metall ist der Attendorner Unternehmer seit 2000 Mitglied des Vorstands des Arbeitgeberverbandes für den Kreis Olpe.

Der Diplom-Wirtschaftsingenieur ist Geschäftsführender Gesellschafter des Autozulieferers Kirchhoff. Die familiengeführte Unternehmensgruppe mit weltweit rund 10.500 Mitarbeitern und einem Jahresumsatz von 1,6 Milliarden Euro ist eine der bedeutendsten mittelständischen Firmen der Autozuliefererbranche.

Horst-Werner Maier-Hunke ist Geschäftsführer des Iserlohner Unternehmens Durable. Das Produktprogramm umfasst mehr als 2.000 Artikel für Büro und Organisation. Die Fima mit rund 600 Mitarbeitern erzielte letztes Jahr einen Umsatz von 100 Millionen Euro.


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