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Gesetzliche Unfallversicherung legt neue Daten vor

Arbeit wird noch sicherer

Berlin. Das Risiko, bei der Arbeit einen schlimmen Unfall zu erleiden, ist erneut kleiner geworden – und „so niedrig wie nie zuvor“. Das betont die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung, die ihre Statistik für 2017 vorgelegt hat.

Die positive Entwicklung war demnach quer durch alle Branchen zu beobachten, einzige Ausnahme: der Handel. Insgesamt ging die Quote der meldepflichtigen Unfälle je 1.000 Vollarbeiter von 21,9 auf 21,2 zurück. Heißt: Würden alle Vollzeit arbeiten, wäre im Schnitt einer von 47 Kollegen betroffen. Meldepflichtig ist ein Arbeitsunfall, wenn ein Mitarbeiter in der Folge mehr als drei Tage arbeitsunfähig ist.

Für Prävention, Reha, Entschädigungen und Verwaltung hat die allein von den Arbeitgebern finanzierte gesetzliche Unfallversicherung im Vorjahr 13,2 Milliarden Euro aufgewendet. Etwas stärker als diese Ausgaben legten aber die Entgelte zu – sodass der durchschnittliche Beitragssatz an die Berufsgenossenschaften leicht sinken konnte.


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