Moment mal!

Amazon will angeblich Privatpersonen als Paketboten einsetzen

Zugestellt: Dafür soll’s bald ein Zubrot geben. Foto: Fotolia

Auch genervt vom jüngsten Post-Streik? Oder davon, dass der Paketdienst die Lieferung beim Nachbarn deponiert hat? Der natürlich mal wieder nicht zu Hause ist?

Falls ja, hier zum Trost ein heißes Gerücht aus Übersee: In den USA denkt Amazon laut übereinstimmenden Medienberichten darüber nach, zukünftig Privatpersonen als Paketboten einzusetzen! Vorteil: Die streiken nicht und sind billiger als die Post.

Um mehr als 30 Prozent sollen Amazons Aufwendungen für den Versand in den USA zuletzt gestiegen sein. Der Onlinehändler soll bereits an einer Smartphone-App stricken, die Pakete und Privatboten zusammenbringt.

Schnapsidee? Wird man sehen. Zumindest erinnert das alles doch stark an die Chauffeur-App Uber. Die nahm anfangs auch keiner ernst. Bis sie begann, das Geschäftsmodell des Taxi-Wesens kräftig durcheinanderzuwirbeln.

Wenn also die Post demnächst wieder streikt und auch der Nachbar nicht daheim ist: Cool bleiben. Vielleicht bringt der das Paket dann ja gleich selbst mit.


Mehr zum Thema Zustelldienste:

Für die einen ein Segen, für die anderen ein Fluch: keiner zu Hause? Dann ab die Post zum Nachbarn! Ist das überhaupt erlaubt? Kann der Empfänger es verbieten? Und was, wenn die Lieferung beim Nachbarn kaputtgeht?

Verschwindet ein Einschreiben, haftet die Deutsche Post dafür – klar. Aber wer steht dafür gerade, wenn eine normale Sendung nicht ankommt? Und was muss man beim Versand von Waren beachten, die über Amazon oder Ebay gekauft werden?

aktualisiert am 29.03.2016

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aktualisiert am 11.12.2017

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