Moment mal!

Aldi mischt im Musik-Streaming mit

Klangvoll: Aldi macht neuerdings auch in Musik. Foto: DPA

Sensation! Aldi hat jetzt zig Millionen neue Artikel im Sortiment! Allerdings bloß, nun ja, virtuell: Der Discounter-Riese ist ins Musik-Streaming eingestiegen. Gegen eine monatliche Gebühr bekommen Kunden dabei per Internet unbegrenzten Zugriff auf 34 Millionen Musiktitel.

Ist die CD damit am Ende? Klar ist: Online-Hören boomt. Laut Hightech-Verband Bitkom lassen sich bereits 20 Millionen Deutsche von Streaming-Diensten wie Spotify oder Soundcloud aus dem Web beschallen. Das sind mehr als dreimal so viele wie noch 2013. Kleiner Misston: Bislang zahlt bloß jeder fünfte User, der Rest nutzt kostenlose Angebote.

Jetzt aber hat Aldi die Bühne geentert – und spielt auf der bewährten Kampfpreis-Klaviatur. So hat der Discounter schon ganz andere Produkte in den Massenmarkt gedrückt. Denn wenn Biogemüse, Auto-Navis oder E-Bikes eines gemeinsam haben, dann das: Erst waren sie exotisch, was für Freaks. Dann gab’s sie plötzlich bei Aldi …


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Musikdateien sind fast schon wieder von gestern, CDs sogar von vorgestern. Bereits 20 Millionen Bundesbürger hören ihre Lieblingsmucke bei Streaming-Diensten im Internet. Wie das funktioniert und welche Plattform was zu bieten hat.

Im Gefolge von Helene Fischer verkaufen auch andere einheimische Interpreten ihre Alben immer besser. Die nationalen Musiker beflügeln den Gesamtmarkt und verkaufen inzwischen mehr Tonträger als die ausländischen.

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aktualisiert am 11.12.2017

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