Konjunktur

Aktuelle Firmen-Umfrage ergibt: Die Dynamik lässt nach


Trendwende in vielen Betrieben: Bei Export und Produktion rechnen jetzt mehr Firmen mit „Abwärts“ als mit „Aufwärts“. Foto: Roth

Die Finanz- und Schuldenkrise droht auch auf unsere Branche durchzuschlagen

 

 

Wie steht es im neuen Jahr um die Aufträge und die Beschäftigung in Niedersachsens Metall- und Elektro-Industrie? Die neueste Umfrage des Arbeitgeberverbandes ergibt: Die Unternehmen stellen sich auf eine nachlassende Dynamik ein.

 

 

 

29 Prozent der Firmen rechnen mit einem Rückgang des Exports – vor einem Jahr waren es nur 9 Prozent. Von steigender Auslandsnachfrage gehen nur noch 18 (Vorjahr: 52) Prozent aus.

 

 

 

23 Prozent der Unternehmen erwarten eine nachlassende Produktion, 18 Prozent einen Anstieg und 59 Prozent ein weitgehend konstantes Niveau.

 

 

 

88 Prozent der Unternehmen lässt die Euro-Krise keineswegs kalt. Sie erkennen darin „Gefahren für die Entwicklung des Unternehmens“. Allerdings ist der Anteil derer, die bereits jetzt auf Finanzierungsengpässe stoßen, mit 18 Prozent deutlich geringer als 2009, dem Höhepunkt der letzten großen Finanzkrise.

 

 

 

25 Prozent planen für das neue Jahr höhere Investitionen als noch 2011, 20 Prozent dagegen weniger. Vor Jahresfrist wollten noch 40 Prozent aufstocken und nur 13 Prozent drosseln.

 

 

 

10 Prozent erwarten für das neue Jahr unter dem Strich eine abnehmende Zahl von Arbeitsplätzen in ihrem Unternehmen. 25 Prozent erwarten dagegen einen Aufbau, der Rest geht von konstanter Beschäftigung aus. Vor einem Jahr erwarteten noch 12 Prozent einen Personalabbau, aber immerhin 49 Prozent weiteres Stellenwachstum.

 

 

 

4 Prozent beträgt aktuell der Anteil der Zeitarbeiter. 34 Prozent werden übernommen.

 

 

 

 

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