Meinung

Welche Herausforderungen bewegen die Industrie in Deutschland? In welchen Bereichen ist die Politik gefordert? Und welchen positiven Beitrag kann jeder Einzelne von uns leisten? Hier kommentiert der aktiv-Redaktionsleiter Thomas Goldau aktuelle Themen.

04.11.2016
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Das Zebrastreifen-Syndrom

Die Schwachen im Land kommen nicht mehr voran. Schuld ist eine Politik, die es mit der Fürsorge übertreibt – und so am Ende zusätzliche Gefährdung schafft. Davor warnt eine eher unbekannte, vermutlich nicht sehr einflussreiche Lobby: die Lobby der Fußgänger.

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23.09.2016
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Deutschlands Stärke, Deutschlands Schwäche

Wir überholen China – und sind „wieder Exportweltmeister“: So stand es jetzt in vielen Medien. Die einen verwechseln das mit einer Sport-Meldung und recken reflexhaft die Arme. Die anderen schreien „Doping“ und werfen Deutschland vor, mit seiner Stärke andere Länder in den Ruin zu treiben. Alles Quatsch!

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26.08.2016
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Der Paukenschlag der Bundesbank

Wann dürfen die Alten in Rente, wie viel kriegen sie – und was wird dafür den Jungen vom Lohn abgezogen? Das erregt seit Jahrzehnten die Gemüter; es geht ja für jeden Einzelnen um viel Geld und vor allem um ein großes Gefühl: fair behandelt zu werden. Ab sofort startet die Rentendebatte in eine neue Zeit. In eine Zeit von mehr Ehrlichkeit.

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12.08.2016
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Rückhalt für ein verunsichertes Land

Die Welle von islamistischen Anschlägen, die inzwischen auch Deutschland erreicht hat, verändert die politischen Prioritäten. Die Furcht vor Terror hat alle klassischen Angstmacher wie Inflation oder Arbeitslosigkeit weit überflügelt – dagegen anzugehen, bekommt für die Regierung höchsten Stellenwert.

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29.07.2016
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Afrika stärken – im eigenen Interesse

Ein Jahr nach ihrem Beginn ist die große Flüchtlingswelle abgeebbt. Im Juni kamen nur noch 16.000 Asylsuchende – und Angela Merkel äußert sich zuversichtlich, dass sich die chaotische Lage in Syrien und im Irak bald verbessert. Zugleich aber lenkt sie den Blick nach Süden: „Das zentrale Problem ist die Migration aus Afrika mit 1,2 Milliarden Menschen.“

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01.07.2016
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Wo bleibt der Nachtwächterstaat?

Der Staat ist enorm gewachsen, er kümmert sich um jedes Kinkerlitzchen. 44 Prozent der Wirtschaftsleistung gehen durch seine Hände. Und er sorgt dafür, dass die Einkommen gleichmäßiger verteilt sind, als es im Durchschnitt der übrigen Industrieländer der Fall ist. Trotzdem macht sich massenhaft Unmut breit: diesmal nicht, weil der Staat zu viel, sondern weil er zu wenig Nachtwächter spielt.

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