Leserbriefe

Zug in die Metropolen

Das niedersächsische Goslar will mehr Flüchtlinge aufnehmen als bislang. Die Stadt sieht darin eine Chance, keine Zusatzbelastung.

Natürlich würde es absolut Sinn machen, die Flüchtlinge so auf das Bundesgebiet zu verteilen, dass die vorhandene Infrastruktur optimal ausgenutzt wird. Nur rechnen Sie leider ohne den Wirt. Die Flüchtlinge zieht es nämlich wie alle anderen Bürger auch magisch in die Ballungsräume der Republik: leider keine Chance für Goslar.

Manfred Epple,
69493 Hirschberg

Folgekosten sind hoch

Die von Ihnen angeführte Studie kommt zu dem irreführenden Schluss, Deutschland profitiere beträchtlich von seiner ausländischen Wohnbevölkerung. Das Gegenteil ist der Fall, zumindest in finanzieller Hinsicht! Nur wenn bei der Berechnung allgemeine Staatsausgaben unberücksichtigt bleiben, entsteht tatsächlich ein Überschuss von gezahlten Steuern und Sozialabgaben. Dazu kommen die hohen Investitionskosten, die infolge der Aufnahme von Flüchtlingen entstehen.

Thomas Engelhardt,
per E-Mail


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