Leserbriefe

Wer nutzt, der zahlt

Maut: Für Laster ist sie längst Realität. Foto: dpa

Pkw-Maut? Nix wirklich Neues, findet auch der Autor dieses Leserbriefs.

Die Maut übernehmen wir für den heftigen Transitverkehr durch unser Land doch ohnehin schon seit Ewigkeiten mit unseren Steuern. Es ist deshalb einfach höchste Zeit, dass der Verschleiß des deutschen Straßennetzes auch von all jenen getragen wird, die es benutzen.

Peter Orosz,
97421 Schweinfurt

Den Nächsten freut’s

Zum Beitrag über die angedachte Pkw-Maut erreichten uns viele Zuschriften.

Unser Verkehrsminister Dobrindt sagt also, er werde garantieren, dass deutsche Autofahrer nicht zusätzlich belastet würden. Ich glaube aber eher: Nach vier Jahren darf der gehen, ein anderer Politiker kommt, freut sich, erlässt ein neues Gesetz. Und dann bezahlen wir doch Vignette und volle Kfz-Steuer. Politiker sind doch alle gleich!

Christian Kolb,
64832 Sickenhofen

EU-Lösung muss her

Dieser Leser hält eine Maut für alle für durchaus gerecht.

Natürlich ist mir eine Abgabe an den deutschen Staat mit Beteiligung unserer Nachbarn lieber als jede andere Steuer. Am Ende müssen wir Steuerzahler ohnehin alle öffentlichen Kosten decken. Außerdem finde ich eine Maut auf Deutschlands Autobahnen nur gerecht, wenn wir im Ausland in teilweise sehr unfairen Preissystemen abkassiert werden. Eine gute Lösung wäre eine einheitliche Regelung für die ganze EU.

Carsten Fritsch,
84051 Essenbach

Alle gleich behandeln

Dieser Leser appelliert vehement an den europäischen Gleichheitsgrundsatz.

Leider zahlen Bürger einiger weniger Länder in den meisten anderen EU-Staaten Maut. Deutschland liegt in der Mitte Europas und bewältigt den Durchgangsverkehr für alle anderen Europäer bislang kostenlos, während wir anderswo aber bezahlen müssen. Das ist die ungerechte Realität. Es wäre fair, wenn wir Europäer gleich behandelt würden.

Norbert Dembinski,
per E-Mail


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Schlagwörter: Politik Auto

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