Leserbriefe

Wer fährt nach China zum Friseur?

Dauerbrenner Mindestlohn: Dazu möchten zwei Leser etwas sagen.

Wenn die Kosten für einen Arbeitsplatz nur durch Lohndumping zu erwirtschaften sind, ist der Arbeitsplatz für die Gesellschaft nicht notwendig und kann ersatzlos entfallen. Das gilt insbesondere für viele Dienstleistungsjobs wie Friseure oder den Postdienst. Wenn die Löhne berechtigterweise steigen, wird die Leistung eben teurer. Hier zählt auch nicht das Argument: „Das kann man ja im Ausland machen.“ Oder fahren Sie nach China zum Friseur?

Michael Stelz,
85134 Stammham

Für wenig Geld mal selber arbeiten

Traurig genug, dass wir überhaupt einen Mindestlohn brauchen. Jeder, der über dessen Richtigkeit nachdenkt, sollte erst selbst einmal für so ein Einkommen 40 Stunden die Woche arbeiten.

Rainer Hermannseder,
94315 Straubing


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Läuft doch, findet Andrea Nahles. „Entgegen lautstarker Befürchtungen gibt es durch den Mindestlohn keinerlei ökonomische Verwerfungen. Im Gegenteil: Wir haben mehr Beschäftigung.“ Wow! Wie beschwingt die Arbeitsministerin daherkommt! Ganz so, als hätte sie mit ihrem rabiaten Eingriff in die Vertragsfreiheit und die Tarifautonomie die Gesetze der Schwerkraft außer Kraft gesetzt.

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Schlagwörter: Entgelt Politik

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