Leserbriefe

Von Adlern und den armen Firmen

Im AKTIV-Aufmacher zum Thema Steuersenkung bezeichneten wir den Bundesadler als gierig. Das hat nicht jedem gefallen …

Ein Adler ist kein gieriges Tier. Er frisst nicht mehr, als er benötigt, und weiß sich gut in sein Ökosystem einzubinden.

Das ist etwas, was man von manchen Unternehmen, die sich arm rechnen oder Gewinne in Steuerparadiese auslagern, nicht unbedingt behaupten kann.

Ulrich Lessel,
67061 Ludwigshafen

Vom Himmel gefallen

Seit vielen Jahren beobachte ich regelmäßig die Vogelwelt. Warum Sie Adler in Ihrem Bericht als gierig bezeichnen, ist mir vollkommen unverständlich und macht mich sauer. Mir ist nicht bekannt, dass mal ein Adler wegen Fettleibigkeit vom Himmel gefallen wäre. Mit Ihrem Bild der Titelzeile „Rück’s raus“ geben sie denjenigen Auftrieb, die in Deutschland Greifvögel erschießen.

Johannes Heitbaum,
per E-Mail

An die Jungen denken

Haben wir nicht Jahrzehnte über unsere Verhältnisse gelebt? Und Sie beschweren sich, dass der Staat zu wenig zurückgibt.

Wir sollten froh sein, wenn angefangen wird, die Löcher zu stopfen. Die jungen Generationen werden es uns allen danken.

Martin Viertelhaus,
68199 Mannheim


Mehr zum Thema:

Der Staat nimmt immer mehr Steuern ein. Finanzminister Schäuble will ab dem nächsten Jahr die kalte Progression in Angriff nehmen. Aber die Entlastung fällt dann nur gering aus. Der Bund der Steuerzahler hat andere Ideen.

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