Leserfrage

Rentenabschlag: Wie wird denn da gerechnet?

Gar nicht so einfach: Die Sache mit der Rente. Foto: Fotolia

Geza H. aus Freudenstadt: Sie haben berichtet, dass ein Rentenabschlag infolge eines früheren Rentenbeginns mit einer Einmahlzahlung ausgeglichen werden kann. Ich musste mich nun von der Rentenversicherung belehren lassen: Wenn ich mit 63 aufhören möchte und somit zwei Jahre früher, erfolgt durch diese Einmalzahlung kein Ausgleich zwischen der Rentenhöhe mit 63 und der mit 65!

AKTIV: Das ist korrekt. Es geht hier allerdings um zwei ganz verschiedene Aspekte.

Was man per Einmalzahlung ausgleichen kann, sind Abschläge wegen vorzeitiger Inanspruchnahme einer Altersrente. Diese Abschläge – 0,3 Prozent pro Monat – sollen die verlängerte Rentenbezugsdauer ausgleichen.

Was oft übersehen wird: Basis für die Berechnung der Abschläge ist die bis zum Ausstiegstermin erreichte Rente. Und die verändert sich durch die Extra-Zahlung ja nicht. Die Deutsche Rentenversicherung Bund erklärt es so: „Bei einem Rentenbeginn mit 63 anstelle von 65 Jahren fließen zwei Jahre weniger Beitragszeiten in die Rentenberechnung ein – entsprechend geringer fällt die Rente aus. Dabei handelt es sich jedoch nicht um Abschläge, sondern um einen geringeren Rentenanspruch aufgrund der fehlenden zwei Beitragsjahre.“

Mehr zum Thema:

So kann man Rentenabschläge ausgleichen


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