Leserfrage

Reisebuchung: Gebühr fürs Zahlen per Kreditkarte?

Lothar K. aus Aerzen: Ich habe bei einem renommierten deutschen Reiseunternehmen eine Reise gebucht und mit Kreditkarte bezahlt. Dafür verlangt das Unternehmen eine Gebühr, 1 Prozent des Gesamtpreises (das steht auch so in den allgemeinen Geschäftsbedingungen). Muss ich diese Gebühr akzeptieren?

AKTIV: Im Prinzip – ja. Allerdings nur, wenn die Firma neben der Kreditkarte noch mindestens ein anderes übliches Zahlungsmittel ohne Zusatzentgelt akzeptiert, also zum Beispiel die kostenlose Zahlung per Überweisung. So erklärt es Christian Gollner, Rechtsreferent bei der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz.

Außerdem darf die Gebühr fürs Bezahlen per Kreditkarte nicht willkürlich hoch sein: „Das Entgelt darf nicht über die Kosten hinausgehen, die der Firma durch die Nutzung des Zahlungsmittels entstehen“, sagt Gollner.

Da diese Kosten jeweils zwischen Zahlungsdienstleister und Händler vereinbart werden, lässt sich nicht pauschal beantworten, ob eine Gebühr zu hoch oder noch in Ordnung ist.


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