Leserbriefe

Reine Herzensmilde?

Philippinen: Klimawandel schuld am Taifun? Foto: dpa

Zum Beitrag „Der Kapitalismus und die Ärmsten der Welt“.

Auch ich freue mich darüber, dass der Anteil von Menschen in akuter Not, relativ gesehen, stark abgenommen hat. Ob das vor allem auf die Herzensmilde gewinnorientierter Wirtschaftslenker zurückzuführen ist, sei jetzt einmal dahingestellt.

Und: Trotz aller Warnungen und wissenschaftlicher Beweise steuern wir – aus Profitgier – in die Klimakatastrophe. Deren Folgen, gerade für die Ärmsten der Welt, werden die von Ihnen wahrgenommene positive Entwicklung mehr als beiseite wischen.

Michael Lehmann,
per E-Mail

Kein Heilsbringer!

Dieser Leser geht mit dem Kapitalismus hart ins Gericht.

Schon im Absolutismus gaben die Könige ein wenig von ihrer Macht ab, weil sie damit das Volk besänftigen konnten. Genauso verhält es sich mit dem Kapitalismus, der vermeintlich für alle Wohlstand bringt.

In Wirklichkeit aber profitieren jene überproportional, die bereits vermögend sind. Aus diesem Grunde ist es absolut asozial, den Kapitalismus als Heilsbringer für die Armen zu bezeichnen. Aber eins ist sicher: Wachstum ist endlich und wenn es stoppt, dann ist es auch mit der Ruhe des Volkes vorbei.

Thomas Eichhorn,
64295 Darmstadt


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