Leserfrage

Phantomstrom: Solarzellen betroffen?

Lukrativ: Fotovoltaikmodule auf dem Acker. Foto: dpa

Oskar W. aus Weßling: Dem Artikel „Immer mehr Phantomstrom“ auf Seite 1 möchte ich widersprechen. Fotovoltaikbesitzer erhalten nur eine Vergütung für das, was ihr Stromzähler an das E-Werk einspeist, auf die Kilowattstunde genau. Hier gibt es keine „Ausfallarbeit“.

AKTIV: Doch – inzwischen sogar eine ganze Menge. Natürlich erzeugt nicht jede einzelne Solaranlage Strom, der gar nicht fließt, weil sie vom Einspeisemanagement der Netzbetreiber „abgeregelt“ wird. Aber die so entstandene solare „Ausfall­arbeit“ insgesamt nimmt seit einigen Jahren dramatisch zu: Laut aktuellem Monitoringbericht der Bundesnetzagentur (Download unter: ao5.de/ monitoring) gab es im Jahr 2014 fast 250 Millionen Kilowattstunden Sonnenstrom, der nicht erzeugt, aber von den Verbrauchern bezahlt worden ist.


Artikelfunktionen


Diese Beiträge könnten Sie auch interessieren:

'' Zum Anfang