Leserbriefe

Opa ist unschuldig!

Reizthema Rente: Immer weniger Junge finanzieren die Altersbezüge der Alten. Experten schlagen Alarm. Und AKTIV titelte spitzzüngig: „Opa, das zahl ich!“ Das hat nicht allen gefallen.

Ihre Überschrift hat mich doch ein wenig geschockt, zumal ich seit viereinhalb Monaten selbst stolzer Opa und seit Januar 2014 Rentner bin. Ich möchte auf jeden Fall kräftig widersprechen! Nicht „Opa, das zahl ich“ müsste es heißen, sondern „Andrea Nahles, das zahl ich“.

Wir Opas haben diesen Unsinn nicht beschlossen. Man hätte vor Jahren schon anfangen müssen, langsam, aber sicher vom Modell der umlagefinanzierten Rente umzusteigen. Aber das würde ja ­sicher Wählerstimmen kosten, und da wagt sich keiner richtig ran.

Dieter Frank,
per E-Mail

Stoppt endlich die Steuerverschwendung

Ich bekomme so einen Hals, wenn ich das lese. Ich hatte Ihre Zeitung schon dreimal im Altpapier und immer wieder rausgeholt. Ich muss das jetzt schreiben: Wenn wir Alten unsere Kosten nicht mehr selbst bestreiten können, wird doch auch wieder auf die Kinder zurückgegriffen. Wäre das besser?

Man sollte sich mal um die kümmern, die ihre Millionen ins Ausland verschieben. Und der Staat muss aufhören, Steuergelder aus dem Fenster zu schmeißen. Die Diskussion um die Rentenhöhe wäre dann überflüssig.

Maria Salvermooser,
85276 Pfaffenhofen


Mehr zum Thema:

Das dickste Rentenplus seit 23 Jahren, Leistungsausweitungen bei „Mütterrente“ und „Rente mit 63“: „Die Zeche zahlen die Jüngeren“, kritisiert Professor Bernd Raffelhüschen, einer der führenden Rentenexperten Deutschlands.

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