Leserbriefe

Ohne unsere Hilfe sähe es schlecht aus

Für AKTIV diskutierten ein Vater und sein Sohn über das Reizthema Rente. Unsere Leser haben dazu auch was zu sagen!

Zu Ihrem Vater-Sohn-Gespräch möchte ich was sagen. Ich bin im Sommer mit 63 Jahren in Rente gegangen. Meine Frau muss noch fünf Jahre arbeiten, wir haben zwei erwachsene Töchter. Die Mädchen haben beide gute Berufe, können aber von ihren 1.600 Euro netto kaum fürs Alter vorsorgen. Fast die Hälfte des Lohns geht schon für Miete drauf. Und jetzt komme ich als Rentner ins Spiel. Denn ohne unsere Hilfe wären so manche Kinder und Enkelkinder sehr schlecht dran. Dabei habe ich selbst keine allzu üppige Rente.

Wilhelm Czerny,
per E-Mail

Sorge vor, dass der Staat was von dir hat!

Nicht jede Sparform ist auch für die Altersvorsorge geeignet. Die staatlich geförderte Entgeltumwandlung hat einen starken Nebengeschmack. Zuerst geht der Sparbeitrag natürlich vom Brutto weg und spart mir Steuern und Sozialabgaben. Aber bei Fälligkeit steht am Tag X die Krankenkasse vor der Tür und hält die Hand auf. Vielleicht möchte der Staat bis dahin auch noch Steuern, es ist ja schließlich ein zusätzliches Einkommen? Frei nach dem Motto: Sorge vor, dass der Staat später auch noch was von dir hat? Da ziehe ich die betriebliche Altersvorsorge vor, leider gab es diese vor Jahren noch nicht bei meinem Arbeitgeber, und später war mir beides zu viel.

Günther Niedermaier,
88416 Steinhausen an der Rottum


Mehr zum Thema:

Über Geld, Gerechtigkeit und die Rente reden: Darf man das? An Weihnachten? Ein Vater und sein Sohn haben sich für AKTIV auf die Interview-Couch gesetzt. Das Ergebnis: ein spannendes familiäres Zwiegespräch.

Alt gegen Jung, Berufstätige gegen Ruheständler – beim Thema Rente brennt ganz schnell der Baum. Lesen Sie unser großes Themen-Special mit vielen Fakten, Tipps und einem familiären Streitgespräch zur Altersvorsorge.

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